Moderne Druckindustrie

Im Rahmen unseres IT-Zeitalters, machen die Entwicklungen auch vor der Druckindustrie nicht halt.
Das reine Drucken, womöglich in hohen Auflagen, mit hohen Druckkosten war gestern, was auch viele Fachleute aus dem Druckbereich bestätigen.
Heute sind die IT Dienstleistungen des Digitaldrucks, der auch Print-on-demand-Druck ermöglicht, aus der Druckindustrie nicht mehr wegzudenken.
Unter Print-on-demand-Druck versteht man hierbei den Druck auf Anfrage, selbst in geringen Auflagen.
Hinzu kommt auch eine Umgestaltung des Arbeitsbereiches einer Druckerei, so dass man hier nicht mehr nur rein auf den Druck fixiert ist, sondern hier mehr und mehr zum Mediengestalter wird.
Das bedeutet, hier werden durch die Druckereien als Mediengestalter Informationen aus derselben Datenquelle sowohl elektronisch als auch über Print zur Verfügung gestellt. Diese Entwicklung kann man auch sehen, wenn man betrachtet wie sich im Vergleich zu früher die Tätigkeiten in einer Zeitungsredaktion geändert haben.
Ein Großteil der Arbeit wird hier heute am Computer erledigt, und quasi am Computer die komplette Zeitung, Magazine, allgemeine Kalender, Namenskalender fertiggestellt, bevor sie dann in den Druck gehen. Auch kann man hier bereits feststellen wie sehr die Zeit in der Druckindustrie sich hin zur IT-Technologie geändert hat, angesichts des sog. Online-Abonnements einer Tageszeitung.
Auch werden in der Druckindustrie häufig Pantone Fächer eingesetzt – dabei handelt es sich um spezielle Farbfächer, die Farben enthalten, welche nicht mit dem herkömmlichen Vierfarbdruck erreicht werden können.
Diese Farben werden dabei mit bestimmten Nummern definiert.
Während man im Vierfarbdruck die Grundfarben über den Druck einzelner Rasterpunkte erstellt, werden hier flächige Volltöne gedruckt.

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